Zukunftsprogramm Krankenhäuser: mehr als eine Million für Digitalisierung

25. Oktober 2022

Die beiden Kliniken im Rhein-Kreis Neuss können sich über Zuschüsse von Land und Bund freuen. Das Rheinland-Klinikum mit Standorten in Neuss, Dormagen und Grevenbroich bekommt gut 420.000 Euro für das Aufgabenfeld „Telemedizinische Netzwerkstruktur zwischen Krankenhäusern und ambulanten Einrichtungen, robotikbasierte Anlagen“. Das St. Alexius/St. Josef-Krankenhaus in Neuss erhält knapp 660.000 Euro und kann dieses Geld in ein System investieren, das automatisiert klinische Entscheidungen unterstützt.

Dazu erklären die Landtagsabgeordneten Heike Troles und Jörg Geerlings (beide CDU): „Mehr als eine Million Fördermittel für unsere Krankenhäuser – das ist ein Pfund. Und ein wichtiger Beitrag, um unsere Kliniken fit für die Zukunft zu machen. Spitzenmedizin braucht heutzutage eine moderne digitale Ausstattung. Land und Bund stellen sich dieser Verantwortung und sorgen dafür, dass die Menschen hier im Rhein-Kreis Neuss eine optimale medizinische Versorgung erhalten.“

Hintergrund:

 Mit dem Gesetz für ein Zukunftsprogramm Krankenhäuser hat der Bundesgesetzgeber einen Krankenhauszukunftsfonds aufgelegt. Mit diesem Förderinstrument werden insbesondere notwendige Investitionen in den Bereichen Digitalisierung und IT- und Cybersicherheit von Krankenhäusern und Hochschulkliniken gefördert.

Den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen stehen insgesamt knapp 900 Millionen Euro als Fördermittel aus dem Krankenhauszukunftsfonds zur Verfügung. Etwa 70 Prozent davon stammen aus Bundesmitteln, 30 Prozent stellt das Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Seit Februar 2022 erhalten die Krankenhäuser sukzessive Bescheide vom Land.

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