Verein Alte Feuerwache erhält Landesförderung von über 100.000 Euro

15. Dezember 2021

Die Teilhabe am sozialen Leben ist für manche Familien aufgrund ihrer Lebenssituation sehr eingeschränkt. Dies geht häufig zulasten der Jüngeren. Um hier entgegenzuwirken und gerade mit Blick auf das spätere Leben Bildungschancen und Perspektiven zu schaffen, fördert die Landesregierung im Rahmen des Programms „Zusammen im Quartier – Kinder stärken – Zukunft sichern“ Projekte zur Bekämpfung von Armut bei Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in benachteiligten Stadtteilen. Insgesamt werden dafür in der aktuellen Förderphase 2021/2022 Mittel des Landes und der Europäischen Union in Höhe von acht Millionen Euro jährlich bereitgestellt.

Gute Nachrichten gibt es jetzt für den Verein Alte Feuerwache Grevenbroich zu verkünden: Bereits in diesem Jahr hat das Land den Verein bei seinem Projekt „Zusammen im Quartier: Kinder stärken, Zukunft sichern, Grevenbroich packt an!“ mit rund 18.400 Euro unterstützt. Im Jahr 2022 steigt die Förderung auf 101.412 Euro.

Der Verein Alte Feuerwache Grevenbroich stärkt als anerkannter Projektträger insbesondere die Bereich Innenstadt sowie das angrenzende Bahnhofsviertel. Die in diesem Gebiet lebenden Kinder, Jugendlichen und Familien werden von herkömmlichen Angeboten schwer oder gar nicht erreicht, was durch die Corona-Pandemie nochmals verstärkt wurde. Durch niederschwellige Angebote, unter anderem in Form einer zentralen Anlaufstelle, kann Unterstützung gebündelt angeboten und der Kontakt zu den Kindern, Jugendlichen und Familien aufrechterhalten werden. Die dafür eingesetzten Fachkräfte sind inhaltlich und räumlich an das Familienbüro angegliedert und beschäftigen sich hauptsächlich mit der Vernetzung von Angeboten und Leistungen.

Im Gebiet zwischen Bahnhofsviertel und Innenstadt ist der Bedarf an sozialen Förder- und Unterstützungsmaßnahmen gerade für Kinder und Jugendliche groß. Da solche Angebote dort zurzeit kaum vorhanden sind, ist die Landesförderung für den Verein Alte Feuerwache Grevenbroich als Projektträger umso wichtiger.

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