107 Millionen Euro für verbesserter Bildungschancen unserer Kinder nach der Pandemie

1. Juli 2021

Kinder und Jugendliche haben durch die Corona-Pandemie auf vieles verzichten müssen und wurden zudem vor altersspezifische Herausforderungen gestellt. Soziale Kontakte, Sport und gemeinsames Erleben in der Gruppe fanden für viele junge Menschen über lange Zeit gar nicht oder nur bedingt statt. Gleichzeitig wurde im Sinne des Infektionsschutzes auf Homeschooling umgestellt. Die meisten Familien haben sich sehr verantwortungsvoll und aufopfernd um ihre Kinder gekümmert. Wegfallende soziale Bezüge und das Erleben mit Gleichaltrigen konnten sie aber vielfach nicht kompensieren.

Damit Kinder und Jugendliche nicht zu Verlierern der Pandemie werden ist es daher wichtig, die negativen Folgen bestmöglich abzumildern. Deshalb haben Bund und Land das Programm „Aufholen nach Corona“ beschlossen, das Kindern und Jugendlichen wieder mehr Perspektiven und Zuversicht ermöglicht.

Um dies zu erreichen, erhalten die Jugendämter und die freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe Förderungen für ihre eigenen Angebote. Gefördert werden können so unter anderem Angebote der Jugendsozialarbeit, der Sozialen Arbeit an Schulen oder Plätze für junge Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Freiwilligen Ökologischen Jahr an Schulen und in Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe.

Durch die Mittelverteilung auf die Kommunen stellen wir sicher, dass entsprechend der konkreten Bedarfe vor Ort Angebote und Leistungen gefördert werden. Die Verteilung der Mittel errechnet sich zu 60% aus dem Anteil der Bevölkerung unter 21 Jahren im entsprechenden Jugendamtsbezirk. Die anderen 40% bemessen sich am Anteil der unter 21-Jährigen mit besonderem Hilfsbedarf.

Die freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe können bei den für sie zuständigen Jugendämtern zeitnah weitere Informationen über die konkreten Möglichkeiten der Förderung erfahren.

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