Innenstädte, Einzelhandel und Gastronomie in der Krise stärken

14. April 2021

Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie ist die Situation in den Innenstädten und für den Einzelhandel sowie die Gastronomie zum Teil extrem angespannt. Doch sind es attraktive Innenstadtzentren, abwechslungsreiche Einzelhändler und gute gastronomische Angebote, die sich gegenseitig stärken. Die Belebung der Zentren sowie die Stärkung der Geschäftsfähigkeit von Gastronomen und Einzelhandel ist daher auch mit Blick auf die Zeit nach der Pandemie von besonderer Wichtigkeit. Das Land stellt jetzt insgesamt zusätzlich 51 Millionen Euro bereit, um die Innenstädte zu stärken und Unternehmen bei der digitalen Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle zu unterstützen.

Zusätzliche 30 Millionen Euro werden aufgebracht, um die Leerstände aktiv anzugehen. Städte können Immobilien beispielsweise selbst ankaufen und preiswert vermieten. Zudem sollen mit 10 Millionen Euro Projekte zur Schaffung eines „Innovationsraum Innenstadt“ entwickelt werden, bei denen Innenstädte für eine befristete Zeit zu Verknüpfungspunkten von Arbeit, Handel, Wohnen und Produktion werden. Hinzu kommen 11 Millionen Euro für Instrumente, die Einzelhändler und Gastronomen bei der digitalen Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle helfen.

Digitales Know-how ist aktuell unerlässlich, um das Geschäftsmodell schnell an die pandemische Situation anzupassen. Auch darüber hinaus ist es aber sinnvoll, um sich zukunftssicher aufzustellen. Deshalb ist es sehr wichtig darauf hinzuweisen, dass das Land neben der Aufstockung der Digital-Coaches für den Einzelhandel jetzt auch zehn Digital-Coaches für die Gastronomie fördert. Sie sollen den Betrieben als flexible Ratgeber zur Verfügung stehen, um Angebote auf einfachste Weise nutzbar zu machen.

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