Neue Coronaschutzverordnung mit notwendigen Anpassungen

1. Dezember 2020

Am 25. November 2020 kamen die Regierungscheffinnen und -chefs der Länder mit der Bundeskanzlerin zusammen, um über das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu beraten. Dabei wurden gemeinsame Vereinbarungen getroffen, die seit heute mit Inkrafttreten der neuen Coronaschutzverordnung in Nordrhein-Westfalen gelten.

Weiterhin als übergeordnetes Ziel ist die Reduzierung der Infektions- und Todeszahlen zu sehen. Die Lage ist nach wie vor ernst und darf keinesfalls unterschätzt werden. Wir wissen mittlerweile, dass das Infektionsgeschehen nur dann wirksam eingedämmt werden kann, wenn wir unsere Kontakte weiterhin konsequent reduzieren. Gerade mit Blick auf die anstehende Adventszeit sind die Maßnahmen für uns alle hart und verlangen viel Selbstdisziplin. Deswegen heißt es weiter: Durchhalten.

Positiv zu werten ist, dass wir es gemeinsam geschafft haben das exponentielle Wachstum im November zu stoppen. Jetzt gilt es die Infiziertenzahlen weiter zu senken, damit Infektionsketten wieder nachvollzogen werden können. Um das zu erreichen, gilt seit heute insbesondere:

Kontaktreduzierung in der Öffentlichkeit:

  • Private Treffen im öffentlichen Raum sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt zu reduzieren.
  • Insgesamt dürfen sich aber nur noch maximal 5 Personen treffen. Achtung: Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden hier nicht mitgezählt.

Ausweitung der Maskenpflicht:

  • Ausweitung auf alle Innen- und Außenbereiche, wo Menschen auf engem Raum für längere Zeit aufeinandertreffen: Also gilt jetzt auch Maskenpflicht vor Geschäften und Einkaufszentren sowie auf den dazugehörigen Parkplätzen.
  • Maskenpflicht in allen geschlossenen öffentlichen Räumen, unabhängig davon, ob 1,5 Meter Abstand gehalten werden.

Einzelhandel:

  • In Handelseinrichtungen wie etwa. Supermärkten, Kaufhäusern und Baumärkten mit einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern werden weitere Einschränkungen bezüglich der Kundenanzahl pro Quadratmetern getroffen.

Privater Raum:

  • Auch im privaten Raum wird eine entsprechende Beachtung der Regelungen der Verordnung dringend empfohlen. Dies schließt ausdrücklich die Empfehlung ein, Kontakte zu reduzieren bzw. diese möglichst infektionssicher unter Beachtung der AHA-L-Regeln zu gestalten.

Sonderregelungen für die Adventszeit und die Feiertage:

  • Der Verkauf von Weihnachtsbäumen durch gewerbliche oder soziale Anbieter ist unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregelungen zulässig.
  • In dem Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis zum 1. Januar 2021 ist in Ergänzung zu den oben genannten Regelungen zur Kontaktbeschränkung ein Zusammentreffen im engsten Familien- oder Freundeskreis mit insgesamt höchstens zehn Personen zulässig, wobei auch hier Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenanzahl nicht mitgezählt werden. Für diese Personen gilt für ihre Besuche über die Feiertage kein Beherbergungsverbot in Hotels und Pensionen.
  • Zum Jahreswechsel 2020/2021 sind öffentlich veranstaltete Feuerwerke untersagt. Die örtlich zuständigen Behörden untersagen darüber hinaus die Verwendung von Pyrotechnik auf näher zu bestimmenden Plätzen und Straßen, für die ohne solche Untersagung größere Gruppenbildungen zu erwarten sind. Mit Blick auf die kommende Skisaison gilt: Der Betrieb von Skiliften ist nach § 10 Absatz 1 Nr. 2 Coronaschutzverordnung als Einrichtungen für Freizeitaktivitäten derzeit unzulässig.

Die komplette Coronaschutzverordnung finden Sie hier. 

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