Opferschutz in NRW weiter ausbauen

27. August 2020

Wenn Straftaten passieren, ist es die Pflicht des Staates das Opfer bestmöglich zu schützen. Deshalb haben wir als NRW-Koalition im gestrigen Plenum den Schutz von Opfern im Strafverfahren stärker forciert.

Der entsprechende Antrag bekam im Landtag breite Zustimmung und hat das Anliegen zu einem Kernthema des Parlaments gemacht. Bei Opfern von Gewalt oder schambesetzten Straftaten und ganz besonders bei Kindern muss sichergestellt sein, dass die Aussage vor Gericht nicht zu einem weiteren Trauma führt. Ein starker Rechtsstaat braucht die Mithilfe der Opfer und muss sich nicht zuletzt deshalb vor sie stellen. Für uns geht Opferschutz ganz klar vor Täterschutz.

Wir wollen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justiz speziell geschult werden, um die Opfer im Strafverfahren zu begleiten. Opfer sollen von Personen gleichen Geschlechts vernommen werden, wenn sie das wünschen. Und ganz wichtig: Wir wollen kindgerechte Wartezonen in den Präsidialgerichten, damit Kindern die Angst genommen und zudem absolut sichergestellt wird, dass sie dem Täter nicht begegnen müssen.

Zu dem vollständigen Antrag kommen Sie hier:

http://landtag/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-9872.pdf

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