Gute Nachrichten für unsere Eltern und Kinder – Die Kinderbetreuung in Nordrhein-Westfalen wird stufenweise erweitert

8. Mai 2020

Der Weg zurück in eine verantwortungsvolle Normalität hängt maßgeblich auch von der Kinderbetreuung in Nordrhein-Westfalen ab. Deshalb hat unser Familienminister, Dr. Stamp, heute den Fahrplan Nordrhein-Westfalen-Plans für unsere Jüngsten vorgestellt.

Deckungsgleich mit der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Öffnung, soll auch die Öffnung der Kinderbetreuung stufenweise bis hin zur Rückkehr zum altbekannten Regelbetrieb erfolgen. Sinn und Zweck des Stufenprinzips ist, dass wir das erreichte nicht fahrlässig wieder gefährden dürfen. Deshalb gilt es, die Auswirkung der Öffnungen auf die Infektionszahlen fortlaufend zu beobachten und zu bewerten.

Das sind die Stufen des Nordrhein-Westfalen-Plans für die Kinderbetreuung:

Stufe 1 (Ist-Zustand)

  • Eingeschränkte Notbetreuung: Betretungsverbote von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen außer für Kinder, deren Eltern den besonderen Berufsgruppen angehören, und zur Sicherung des Kindeswohls im Einzelfall.
  • Erweiterte Notbetreuung: Erwerbstätige Alleinerziehende und Alleinerziehende in Abschlussprüfungen von Schul- oder Hochschulausbildung.

 

Stufe 2

Ab dem 14. Mai:

  • Vorschulkinder, die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) erhalten, sowie Kinder mit Behinderung.
  • Kindertagespflege: Kinder ab zwei Jahren können wieder in die Betreuung gegeben werden.
  • Brückenprojekte werden wieder geöffnet.
  • Zulassung von familiären Betreuungsformen. Diese soll so ausgestaltet werden, dass keine neuen Kontaktnetze entstehen und die vorhandenen Kontaktnetze dauerhaft nachverfolgt werden können

Ab dem 28. Mai:

  • Die übrigen Vorschulkinder werden wieder aufgenommen. Dies ist wichtig, um den Übergang der Kinder zur Grundschule pädagogisch zu begleiten.

 

Stufe 3

  • Ab Juni sollen auch alle anderen Kinder an mindestens zwei Tagen in der Woche in die Kita kommen dürfen, um auch hier das Kita-Jahr für diese Kinder pädagogisch abzuschließen.
  • Dies sind Zielbestimmungen, die vom Infektionsgeschehen abhängen. Weitere Regelungen für die Kindertagespflege sind daher abhängig von diesem.
  • Für einen Wiederbetrieb der Kitas nach der Sommerpause, bereitet das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration eine eigene wissenschaftliche Studie vor, in der mehrere tausend Kinder über einen mehrwöchigen Zeitraum kontinuierlich getestet werden (wahrscheinlich 2 Tests pro Woche pro Kind). Die Ergebnisse der Studie geben dann Auskunft darüber, wann und inwiefern zum vollständigen Regelbetrieb übergangen werden kann (Stufe 4)

 

Stufe 4

  • Spätestens ab September 2020 vollständiger Regelbetrieb.
  • Einschränkungen bei Bedarf und im Einzelfall möglich.

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