Nordrhein-Westfalen führt Maskenpflicht ein

22. April 2020

Der Weg ist klar: So schnell wie möglich und so langsam wie notwendig wollen wir in Nordrhein-Westfalen zurück in die Normalität. Das geht aber nur in kleinen Schritten, damit die erreichten Erfolge nicht gleich wieder zunichte gemacht werden. Um diese Balance weiter zu halten, gilt ab dem 27. April eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV und im Einzelhandel. Damit folgt NRW der Experten-Auffassung, wonach das Tragen von Alltagsmasken dazu beiträgt, das Infektionsrisiko zu reduzieren.

Neben Nordrhein-Westfalen haben sich auch unsere benachbarten Bundesländer Niedersachsen, Rheinland-Pfalz sowie das Saarland dafür entschieden. Das ist ein wichtiges Zeichen für die Verständigung über einen länderübergreifenden Fahrplan in der Corona-Krise. Es ist weiterhin zu vermeiden, dass jedes Bundesland allein auf sich guckt. Denn ein möglichst geschlossenes Vorgehen im Umgang mit der Corona-Pandemie ist von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz politischer Entscheidungen, immer natürlich unter Beachtung regionaler Besonderheiten.
Bürgerinnen und Bürgern sowie Handelsunternehmen wird mit dem Inkrafttreten ab Montag die nötige Zeit gegeben, um sich auf die neuen Regeln vorzubereiten.

Das Wichtigste aber bleibt: Abstand halten und die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln. Das Tragen einer Alltagsmaske darf nicht zur Vernachlässigung dieses erlernten Verhaltens führen. Dies müssen wir in unseren Alltag integrieren, denn das Infektionsrisiko wird es noch in Monaten geben.

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