ÖPNV-Offensive – die Strategie der Landesregierung für eine mobile Zukunft nimmt Fahrt auf

19. Dezember 2019

Der Öffentliche Personennahverkehr stellt eine der tragenden Säulen für eine klimagerechte Mobilität der Menschen in Nordrhein-Westfalen dar. Dennoch fristete er bislang ein Schattendasein, steigen Berufspendler bevorzugt ins Auto statt den Weg zur nächsten Bus- oder Bahnhaltestelle in Angriff zu nehmen.

Mit Blick auf das Ziel der Klimaneutralität und die zunehmenden Pendlerströme ist das ein Zustand, der von uns nicht länger akzeptiert werden durfte. Die von uns ausgerufene ÖPNV-Offensive stärkt unser Ziel, eine deutliche Steigerung des Öffentlichen Personennahverkehrs zu erreichen.

Während unter der rot-grünen Vorgängerregierung Fördermittel des Bundes für den ÖPNV nicht abgerufen wurden, plant Verkehrsminister Hendrik Wüst mit der Offensive ein umfassendes Investitions- und Maßnahmenpaket, das nicht nur die finanzielle Unterstützung kommunaler Verkehrsbetriebe, sondern unter anderem auch die Stärkung des Schienenverkehrs, die Einrichtung von Schnellbuslinien im ländlichen Raum sowie die Förderung des on-Demand-Verkehrs zum Ziel hat.

Dass die Bundesregierung die Regionalisierungsmittel nochmals um knapp 1 Milliarde Euro für NRW erhöhen wird, verleiht der Umsetzung unserer zukunftsweisenden Planungen natürlich einen kräftigen Schub. Der Opposition fällt die Erarbeitung konkreter Konzepte für die von ihr vielzitierte dringend benötigte Mobilitätswende augenscheinlich schwer. Wir hingegen setzen bereits Schritt für Schritt unsere weitsichtige Strategie zur Entlastung der von Autos überfüllten Autobahnen und Städte um. Denn nur mit einem besseren ÖPNV-Angebot können wir die für uns alle heute selbstverständliche Mobilität effizienter, sauberer und damit attraktiver gestalten.

Aus Sicht von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke vollzieht die Landesregierung mit der Offensive zur rechten Zeit die richtigen Schritte. „Die Bereitschaft auf den ÖPNV umzusteigen, um für den Weg zur Arbeit oder in der Freizeit von A nach B zu gelangen, können wir nur steigern, wenn das Angebot in diesem Bereich massiv ausgebaut wird und Bus und Bahn gegenüber dem eigenen Auto durch ein ansprechendes Preis-/Leistungsverhältnis konkurrenzfähig werden. Genau da setzen CDU und FDP im Landtag an und steigern damit auch die Chancen zur Umsetzung unserer im Rhein-Kreis Neuss erarbeiten Ideen und Maßnahmen zur Förderung des ÖPNV. So befürwortet der VRR die von CDU, FDP und SPD im Kreistag beantragte Durchführung einer Machbarkeitsstudie zur Schaffung einer durchgehenden Schienenverbindung von Neuss über Grevenbroich nach Aachen beziehungsweise Köln. Mit dieser Verbindung würde nicht nur der Individualverkehr regional entlastet, sondern man käme dem von der Landesregierung angestrebten Ziel eines vernetzten Rheinischen Reviers einen großen Schritt näher. Die Kreisverwaltung arbeitet deshalb in enger Abstimmung mit Land und Bund im Sinne der Bürgerinnen und Bürger des Kreises an der Umsetzung ihrer Strategie für die Mobilität von morgen.“

 

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