Europa fängt bereits bei den Kindern und Jugendlichen an – Grevenbroich hat nun eine Europaschule

28. November 2019

Der Morgen des 25.11.2019 im Landtag von Nordrhein-Westfalen stand ganz im Zeichen der Zukunft der Europäischen Union. Unter dem Motto „Partizipation junger Menschen fördern und ermöglichen“ fand die 10. Jahrestagung der Europaschulen in Nordrhein-Westfalen und Zertifizierung der neuen Europaschulen statt.

Europaschulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine intensive Auseinandersetzung mit Fremdsprachen ermöglichen sowie die immer wichtiger werdende interkulturelle Kompetenz durch Austauschprogramme mit Schulen im Ausland stärken. Zwölf weitere Schulen in Nordrhein-Westfalen dürfen sich seit heute offiziell Europaschule nennen. Ich freue mich sehr, dass auch ein Gymnasium aus Grevenbroich darunter zu finden ist, denn mit dem Erasmus-Gymnasium Grevenbroich haben wir jetzt auch eine Europaschule direkt vor Ort. Besonders schön war, dass der Unterstufenchor die Veranstaltung mit dem italienischen Lied „Bella Ciao“ im Plenarsaal auch noch eröffnen durfte.

Die Europaschulen bereiten ihre Schülerinnen und Schüler in allen Altersstufen auf das Leben, Lernen und Arbeiten in Europa vor. Durch ihre inhaltliche Auseinandersetzung mit der Geschichte, den Chancen und der Zukunft Europas leisten sie einen nicht zu überschätzenden Beitrag zur zukünftigen Gestaltung des Kontinents. Darin sehr ich einen eindeutigen Mehrwert sowohl für die Schülerinnen und Schüler, als auch für die gesamte Gesellschaft. Wer sich bereits in der Schule so intensiv mit Europa beschäftigt, der verfügt über hohe europaorientierte Kompetenzen. Nicht zuletzt wird damit das Verständnis von und für demokratische Entscheidungsprozesse gesteigert. Im Ergebnis führt dies zu jungen mündigen Bürgerinnen und Bürgern.

 

 

 

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