Kleines Pastorat-Heft, großer Anklang

22. März 2019

Der Vorstandsvorsitzende des Martinus Forums Helmut Coenen und seine Stellvertreterin Kerstin Buchholz besuchten im Landtag und brachten die druckfrischen Ergebnisse des Heimatschecks, nämlich die neuen Pastorat-Hefte, mit.

Im Dezember 2018 hatte der Vorstand des Martinus Forum Wevelinghoven e.V. die Förderung des „Heimatschecks“ für ihr Heft „Pastorat“ beantragt und erhalten.
Die Themenauswahl, Umsetzung und der ausdrucksvolle Heimatbezug der Hefte überzeugte sowohl die Ministerin als auch mich vollkommen.
Besonders der persönliche Charakter der Hefte fasziniert mich, der informative Kern bringt Tatsachen aus der Gemeinde ans Licht, die sonst für die vielen Bürger untergehen würden. Die archivalische Begleitung der Restaurierung des Pastorats steht hier zwar im Vordergrund, aber die persönlichen Heimatgeschichten kommen nicht zu kurz. Ich freue mich immer auf die nächste Ausgabe. Unser Dank gilt Ministerin Scharrenbach für die Heimatförderung und ihrer effektiven Wertschätzung der Arbeit vieler Ehrenamtler, die bisher selber zusehen mussten, wie sie ihre Projekte zum Thema Heimat finanziert bekommen. Die unbürokratische, schnelle und einfache Art, kleine Beträge über den Heimatscheck zu bekommen, beschleunigt nicht nur viele Projekte, sie realisiert oft tolle Konzepte, die sonst mangels finanzieller Mittel gar nicht erst umgesetzt werden könnten.

„Wir in Wevelinghoven haben mit dem Alten Pastorat einen untergegangen Schatz aus seiner Versenkung gehoben und freuen uns darüber, dass bald alle Bürger Wevelinghovens und der näheren und weiteren Umgebung hier die Seele von Wevelinghoven persönlich werden erfahren dürfen. Wir freuen uns aber auch sehr, dass unser Einsatz für die Heimat so starke Unterstützung und Anerkennung aus der Landespolitik erfährt. Vielen Dank dafür.“ waren sich der Vereinsvorsitzende Helmut Coenen und seine Stellvertreterin Kerstin Buchholz einig, die mit sichtlichem Herzblut von den Projekten um das Pastorat in ihrer Heimatstadt berichteten.

Hintergrund zum Heimatförderprogramm „Heimatscheck“:
Diese Situation kennt jede und jeder ehrenamtlich Tätige: Man hat eine kleine, aber feine, häufig spontane Idee, für deren Realisierung es eines überschaubaren Zuschusses bedarf.
Neben der Finanzierungsfrage steht dem Projekt höchstens noch Bürokratie im Weg: Schwierige Antragsverfahren mit hohen Hürden und lähmenden Vorlauf und aufwendige Abrechnungsprozeduren nach der Durchführung.
Hier setzt der „Heimat-Scheck“ an: Er ist der Möglichmacher für all solch gute Ideen und kleinen Projekte, die eigentlich gar nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen. Antrag und Verwendungsnachweis sind auf ein Minimum reduziert.
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will jährlich 1.000 Projekte mit jeweils 2.000 Euro fördern: Sie sind die Wertschätzung für die grenzenlose Vielzahl von kleinen Initiativen und Projektideen, ohne die unsere Gemeinschaft ein großes Stück ärmer und eintöniger wäre.

https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/foerderprogramm-heimat-zukunft-nordrhein-westfalen-wir-foerdern-was-menschen

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