A540 wird herabgestuft

28. Januar 2019

Die strukturelle Entwicklung des interkommunalen Industrie-/Gewerbegebiets der Städte Jüchen und Grevenbroich kann endlich in eine neue Phase eintreten: eine direkte und schnelle Anbindung an das überörtliche Autobahnnetz kann nun zügig vorangebracht werden, weil die A540 bald nicht mehr den Status einer Autobahn haben wird. Gemeinsam mit den Städten Jüchen und Grevenbroich, dem Rhein-Kreis-Neuss, der RWE Power AG, der IHK Mittlerer Niederrhein, der NRW.Invest, der Duisburger HafenAG und der Zukunftsagentur Rheinisches Revier habe ich die entsprechende Idee der Herabstufung der A540 zu einer Bundes- oder Kraftfahrstraße an den Bund und das Land NRW herangetragen. Der Bund ist mit einer Herabstufung einverstanden, das Land NRW wird jetzt das entsprechende Verfahren einleiten.
Diese Entwicklung ist besonders vor dem Hintergrund der kommunalen Selbstverwaltung der Städte im Rheinischen Revier zu begrüßen. Zunächst favorisierte das Verkehrsministerium NRW den Ausbau der Grubenrandstraße, um das interkommunale Industriegebiet an den Straßenverkehr anzubinden. Ich konnte Minister Hendrik Wüst jedoch eindrücklich von den Vorteilen der Herabstufung, sowohl für die Kommunen als auch das Land NRW, aber auch für die sich neu formende Region Rheinisches Revier, überzeugen.

Hier wird den Städten Grevenbroich und Jüchen die Gestaltungsfreiheit bezüglich des interkommunalen Industriegebietes gegeben, um den Strukturwandel als Kommune selbst aktiv zu gestalten und voranzutreiben. Ich bin davon überzeugt, dass gerade die Städte und Kommunen im Rheinischen Revier mit den besten Ideen für einen effektiven Strukturwandel vor Ort gewinnen werden. Diese Freiheit ermöglicht die NRW-Koalition aus tiefster Überzeugung, dass Selbstverwaltung und zurückhaltende Reglementierung für alle von Vorteil sind.

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