Strukturwandel – verlässlicher Zeitrahmen als Grundvoraussetzung

10. Juli 2018

Um Perspektiven für die deutschen Braunkohlereviere zu diskutieren, veranstaltet der „Gesprächskreis Braunkohle“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vergangene Woche die Konferenz „Aus den Revieren – Für die Reviere“. Dem Gesprächskreis gehören auch die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Rhein-Kreis Neuss, Hermann Gröhe und Ansgar Heveling, an, ist doch der Rhein-Kreis Neuss ein deutschlandweit wichtiger Standort des Braunkohleabbaus und der Braunkohleverstromung.

Zu den Teilnehmern der Konferenz gehörten Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen, darunter die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Sachsen, Armin Laschet und Michael Kretschmer, und der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder.

Als Landtagsabgeordnete des Rhein-Kreises Neuss nahm auch ich zusammen mit Kreisdirektor Dirk Brügge und dem Jüchener Bürgermeister Harald Zillikens an der Sitzung teil. Wir waren uns einig, dass unsere Heimat Planungssicherheit und nachhaltige Entwicklungsperspektiven benötigt, ein Strukturabbruch für uns aber nicht infrage kommt. Deshalb werden wir gemeinsam entschlossen für die Interessen unserer Region eintreten.

Allein im Rheinischen Revier sichert die Braunkohle rund 10.000 Arbeitsplätze direkt sowie tausende weitere in nachgelagerten Wirtschaftszweigen. Zudem sind energieintensive Industrien, wie Chemie und Aluminium, auf große Mengen Strom rund um die Uhr und zu wettbewerbsfähigen Preisen angewiesen. Mit den Abschaltplänen der Kraftwerke und den Genehmigungszeiträumen im Tagebau ist zudem ein schrittweiser Braunkohleausstieg fest vereinbart.

Für die CDU im Rhein-Kreis Neuss und Ihre Vertreter in Bund, Land und den Kommunen ist klar, dass wir einen verlässlichen Zeitrahmen für die Entwicklung neuer und nachhaltiger Beschäftigungsmöglichkeiten brauchen.

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