Offener Ganztag in Grundschulen soll flexibler werden

20. Dezember 2017

Künftig sollen Grundschüler im Offenen Ganztag (OGS bzw. Ogata) in Nordrhein-Westfalen und damit auch im Rhein-Kreis Neuss mehr Freiräume für Aktivitäten auch außerhalb der Schule bekommen. „Das bedeutet für die Familien mehr Flexibilität im Alltag zwischen Beruf und Familienleben“, zeigt sich Landtagsabgeordnete Heike Troles (CDU) erfreut.

Schülerinnen und Schülern soll es damit leichter möglich werden, sich außerhalb der Betreuung in der Grundschule regelmäßig beispielsweise in (Sport-)Vereinen, Musikschulen, Kirchen oder Jugendgruppen zu engagieren. Schon zum nächsten Schulhalbjahr, d. h. ab dem 01.02.2018, soll es weitere Ausnahmen aus familiären Gründen geben um Kinder tageweise aus der OGS/Ogata zu nehmen.

Bislang ist bei einer Teilnahme an der OGS die Anwesenheit der Schüler bis auf wenige Ausnahmen an fünf Tagen in der Woche bis 16 Uhr Pflicht – „zum Unmut vieler Eltern, die sich seit langem eine viel flexiblere Handhabung wünschen“, weiß Troles.

Für eine umfassende Neuregelung soll der Ganztagserlass „so schnell wie möglich“ geändert werden. Vorstellbar sei etwa, dass die Eltern künftig zu Beginn des Schuljahres festlegen, an welchen Tagen ihre Kinder verbindlich in der OGS sind.

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